Das mit dem Reisen ist zur Zeit ja etwas problematisch. Deshalb bleiben wir in Deutschland und schauen uns da etwas um, was es unter diesen Bedingungen an interessanten Reisezielen gibt, aber auch wie es der Szene in den Hotspots gerade so ergeht. Wie kommen die Lokale, Clubs, Saunen, Beratungsstellen etc. über die Runden und wie kann mensch sie unterstützen? Wo lohnt sich trotzdem, oder jetzt erst recht, ein Besuch?
Euch erwartet ein buntes Kaleidoskop an Themen aus Politik, Szene, LSBTTIQ-Rechten, Musik, Kultur, Ausflugstipps… Ein schön verpacktes Info- und Unterhaltungspaket mit rosa Schleife drum.
Priscilla – Königin der Wüste im Gärtnerplatz Theater Foto: Marie-Laure Briane
Reichlich international geht es zu in dieser Ausgabe von „Oh Happy Gay“, der schwulen Show auf RDL.
1994 erschien der Kultfilm „The Adventures of Priscilla, Queen of the Desert„ in Australien. 1995 heimste er einen „Oscar“ ein. Die Geschichte über drei Travestiekünstler, die sich in einem altersschwachen aber wenigstens pinkfarbenen Bus auf den Weg ins australische Outback machen, schrie förmlich danach, als Musical aufgeführt zu werden. Denn das Stück enthielt jede Menge Songs und Bühnenshows. Nach dem Broadway und dem Londoner West End wurde das Musical „Priscilla – Königin der Wüste„ in München am Staatstheater am Gärtnerplatz in einer gefeierten Inszenierung gezeigt. Der Soundtrack wurde gegenüber dem Film noch um zahlreiche 70er- und 80er-Jahre-Hits erweitert. Über die Münchner Inszenierung berichten wir in der Sendung. Wir hatten außerdem die großartige Gelegenheit, mit Erwin Windeggerzu sprechen, der die Rolle der transidenten „Bernadette“ spielt. Er hat schon in unzähligen Musicals brilliert, aber selten in einer solch schillernden Rolle.
Sean Wyer
Am Telefon begrüßen wir dann Sean Wyer, einen Sänger und Produzenten aus Großbritannien, der auch schon bei „Out of the Blue“ aus Oxford war und nun seit 2 Jahren Soloprojekte verfolgt. Was treibt den jungen Mann an? Wir stellen seinen neuesten Song „You Don’t Get to Call Me Baby“ vor. Da dieses Interview in englischer Sprache geführt wurde, haben wir es bereits im Vorfeld aufgezeichnet und für Euch ins Deutsche übersetzt.
Mehr über Sean Wyer: Seans Instagram-Profil, alles über den Song.
Mark Ed – Das bin ich Cover. Foto: Mark Ed
Und wir sprechen live mit einem treuen Freund unserer Sendung: Mark Ed, der seit vielen Jahren in Zürich lebt. Er präsentiert bei uns die Weltpremiere seines neuen Songs „Das bin ich„. Eine autobiografische Hymne auf das Schwulsein und mehr. Wir wollen natürlich genau wissen, um was es in dem Song geht und wie er – Corona zum Trotz – entstanden ist. Außerdem verlosen wir 2 der Singles von „Das bin ich“ live in der Sendung!
Im Studio: Dieter und Alex
Vom 09. – 16.10.2020 kann man die gesamte Sendung inklusive aller Musikbeiträge in der Mediathek bei RDL nachhören.
In der vergangenen Woche beschäftigen wir uns mit der Geschichte der Homosexuellen im Dritten Reich. Heute nun haben wir das BAD MOUSE ORCHESTRA zu Gast im Studio, das gerade eine neue CD mit dem Titel „Drunk With Love“ herausgebracht hat. Im Wesentlichen ging die Band auf die Suche nach queeren Songs wie dem „Lila Lied“, das dieses Jahr seinen 100. Geburtstag feiert.
In unserer Sendung stellen sie uns einige der hörenswerten Fundstücke vor, die sie neu eingespielt haben, und berichten uns von deren Geschichte.
Auch hören wir einige rare Originale aus den 20er und 30er Jahren …
Und wir erfahren, was „Speakeasies“ oder „Panzy Craze“ ist bzw. was der berüchtigte „Hays Code“ alles zerstörte …
Aber im Mittelpunkt stehen queere Lieder und deren Macher – sowie das BAD MOUSE ORCHESTRA. Wir schauen z.B. auf den grossen Cole Porter, der zwar für den Mainstream komponierte, aber viele Anspielungen und Metaphern in seine Songs einbaute. Oder über Gene Malin, einem der ersten schwulen Darsteller in der Prohibitions-Ära, der eines tragischen Todes starb. Wir sprechen über Drag-Performer, die „Mutter des Blues“ und über den deutschen Songwriter Bruno Balz, der u.a. für die grosse Zara Leander Texte schrieb.
Dies und mehr in unserer Sendung.
Außerdem gibt es auch Nachrichten aus der Schwulen Welt.
Alle 2 Jahre präsentieren wir Euch eigentlich mit „Rund und Bunt“ eine bunte Mischung von dem sommerlichen „Wahnsinn“ wenn sich Fussballfarben mit den Regenbogenfahnen auf den Straßen vermischen. Doch in diesem Jahr ist so vieles anders. So bleibt uns auch die Leberwurst in schwarz-rot-gold im Supermarktregal erspart. Aber auch ohne Fussball-EM geht es bei uns rund.
Gleich drei hochkarätige musikalische Gäste sorgen für beste Sommerstimmung. Doch wir werden Euch nicht nur ihre aktuelle Musik vorstellen. Sie werden uns in interessanten Gesprächen Rede und Antwort stehen. Wir freuen uns Euch in dieser Sendung Ben Simeon, Marcella Rockefeller und MiA vorstellen zu können.
Simeon haben mit „Schweiß“ einen Song am Start, der nicht besser zu diesem Sommer passen könnte. Marcella wird bestimmt etwas aus dem Nähkästchen plaudern können, war sie doch vor Kurzem in „Lachen ist bunt! – Die CSD-Comedy Party“ im SWR-Fernsehen zu sehen. Und last but not least Mieze Katz von MiA die mit Beginn der Corona-Krise ein neues Album herausgebracht haben, das gleichermaßen Mut wie auch gute Laune macht.
Vor zwei Jahren präsentierten wir von der Schwulen Welle unser aufwändig produziertes Feature „Queere Weimarer Republik – Zwischen Lila Lied und Paragraph 175“. Thematisch beleuchtete die Reportage die Zeit zwischen Kaiserreich und das Ende der Weimarer Republik.
Wie aber ging es danach für homosexuelle Menschen weiter?
Das Dritte Reich und Homosexualität ist ein nicht allzu bekanntes Kapitel dieser dunklen Zeit. Der Historiker Dr. Alexander Zinn hat sich in seinem Buch „Aus dem Volkskörper entfernt?: Homosexuelle Männer im National- sozialismus“ diesem Thema angenommen. In unserer Sendung am 24. September 2020 werden wir u.a. mit ihm darüber sprechen.
Der Schauspieler Peter Haug-Lamersdorf wird uns zudem Texte zum Thema einsprechen.
Übrigens: in unserer Sendung am 1. Oktober 2020 sprechen wir zusammen mit dem Bad Mouse Orchester über queere Lieder und stellen einige ausgewählte Werke vor.
_________________________________________ „Vom Lila Lied zum Rosa Winkel“
Zu Gast: Dr. Alexander Zinn
Sprecher: Peter Haug-Lamersdorf
Original-Musik: Hendrik Schwarzer
Studiotechnik: Alexander Kaufhold
Interviewer und Gesamtleitung: Hartmut Stiller
Weil es vor 2 Wochen so schön war, legen wir noch ein Runde nach.
Kurz vor Herbstbeginn erhalten wir uns noch das „Summer Feeling“ mit einer beschwingten Musiksendung. Sommerliche Melodien und Texte lassen wir uns um die Ohren wehen.
Schwelgt mit uns in Erinnerungen und sommerlichen Gayfühlen!
90 Minuten spannende und informative Themen! U.a. sprechen wir mit dem Journalist und Historiker Holger Schnell über den bewegenden historischen Fall des Friedrich Klein. Klein war seit 1935 Pfarrer, und obwohl er NSDAP-Mitglied war, setzte er sich deutlich für die Bekennende Kirche ein. 1941 wurde er zum Militärdienst eingezogen, worüber er den 19jährigen Offiziersanwärter Karl-Heinz Scheuermann kennenlernte. Dem Gesetz nach war Scheuermann damals minderjährig. Zwischen beiden entwickelte sich eine Beziehung.
Die beiden Männer wurden schließlich denunziert und Pfarrer Klein wurde zu drei Jahren Haft verurteilt. Die Kirche folgte der NS-Justiz.
Nun wurde Pfarrer Klein 77 Jahre später von seiner Landeskirche rehabilitiert, ein bisher einmaliger Vorgang mit Beispielcharakter.
Holger Schnell hat den Fall für die Landeskirche rekonstruiert.
Ronny Pfreundschuh
Außerdem sprechen wir mit Ronny Pfreundschuh vom Christopher Street Day Freiburg e.V. Aufgrund der Corona-Ereignisse musste der ursprüngliche CSD im Juni ausfallen, am 19. September 2020 findet aber nun eine Kundgebung auf dem Platz der Alten Synagoge statt. Und am 18. und 19. September wird ein „Queer*Garten“ mit einem Kultur-Programm statt. Was es mit all diesem auf sich hat, wird uns Ronny live in der Sendung berichten.
FLUSS e.V. hat derweit eine Aktion gestartet, die im wahrsten Sinne des Titels „Sichtbar in Freiburg“ist. U.a. werden sehr unterschiedliche Lebenswege von LGBT-Bürger/innen vorgestellt. Darunter ist auch Robert Sandermann, der uns im Studio besuchen wird und über den wir über das Projekt reden wollen.
Martin Wunderlich
Dann sprechen wir mit dem Presse- sprecher der LAG Queeres Netzwerk Sachsen e.V., Martin Wunderlich. In Sachsen haben sich erstmals Vertreter*innen der sächsischen Polizei in größerem Umgang mit queeren Vereinen im Freistaat vernetzt. Bei einem Arbeitstreffen in Dresden sollten vorhandene Vorurteile abgebaut und die weitere Zusammenarbeit vertieft werden.
Was genau dort besprochen wurde und wie die Zusammenarbeit aussehen wird, das wollen wir erfragen.
Aber wir haben einen Kultur-Tipp für Euch. Derzeit sieht es ja mit dem Theater aufgrund von Corona sehr mau aus. Aber auf der Experimentalbühne des Freiburger E-Werks wird nun ein Stück aufgeführt, das sich u.a. auch mit Kleists Homosexualität auseinandersetzt: „Der Penthesilea-Komplex“ (Regie: Grete Linz). Um was geht es? Das verraten uns Mitglieder des Ensembles in einem Kurz-Interview.
Das alles und noch viel mehr diese Woche bei uns in der Sendung!
Im Studio: Hartmut und Alex
Der Hochsommer ist vorbei. Aber wir erhalten uns noch das „Summer Feeling“ mit einer beschwingten Musiksendung. Sommerliche Melodien und Texte lassen wir uns um die Ohren wehen.
Sogar Maksim, der als MKSMauch dieses Jahr wieder einige CSDs in Deutschland aufgemischt hat, hat einen Sommerhit im Gaypäck, den er uns in der Sendung vorstellt.
Schwelgt mit uns in Erinnerungen und sommerlichen Gayfühlen!
ABBA: vier Buchstaben, die weltbekannt sind und die dem Klischee nach doch auch irgendwie zu „den Schwulen“ gehören – aber warum eigentlich?
Dieser Frage wollen wir uns unter Anderem in diesem GayMusic-Dreiteiler stellen. In diesem ersten Teil schauen wir uns an, wie die Band überhaupt entstanden ist und was die „vier Schweden“ bis dahin so gemacht haben. Freut euch auf eine musikalische Reise in das Schweden der 1960er-Jahre.
Im Juli plauderten schon einmal der Musical-Darsteller, Schauspieler, Regisseur, Choreograph und Dozent Julian Wejwar mit Hartmut über Schwule Musicals – und sie merkten: sie sind noch lange nicht fertig. Deswegen machen sie am 13. August weiter!
U.a. plaudern wir über „Fame“, „The Rocky Horror Show“, „Billy Elliot“ und „Bare“ von Jon Hartmere und Damon Intrabartolo.
Außerdem sprechen wir mit der Freiburger Dragqueen Betty BBQ, die unfreiwillig letzte Woche in die Schlagzeilen kam: auf dem Weg zu einem Termin wurde Sie nachmittags in der Freiburger Innenstadt von einem Unbekannten bedroht und beschimpft. Betty berichtet uns in unserer Sendung von dem Vorfall.
Außerdem gibt es Nachrichten aus der Schwulen Welt und Veranstaltungstipps.
In der August-Ausgabe der schwulen Show „Oh Happy Gay“ stellen wir Euch den unterhaltsamen Podcast „Hart aber Herzsprung“ von Tommy Herzsprung und Jimmy Herz vor.
In ihrem schwulen Podcast sprechen die beiden jungen Männer immer wieder gerne auch über ‚was Erotisches. Kein Wunder, denn Tommy Herzsprung ist ein bekannter Buchautor, der u.a. auch die „Männerherzen schlagen schneller“-Reihe verfasst hat. Aber auch sein Ehemann Jimmy Herzist unter die Autoren gegangen. Zusammen plaudern sie seit einiger Zeit in ihrem professionell gemachten Podcast über allerhand Interessantes zum Thema Sex und Erotik; aber auch über ihre Beziehung.
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Leon Jansen
Leon Jansen
Und wir sprechen mit Leon Jansen, der für ein Studiumsprojekt an der Technischen Hochschule in Köln eine Webseite geschaffen hat, die sich mit der Zunahme homophober Gewalt beschäftigt. Unter www.princeninetynine.de war seine Projektseite erreichbar. Was verbirgt sich hinter dem URL und der dazugehörigen Website?
„Prince 99“ steht uns für das Exklusivinterview am Telefon Rede und Antwort.
Daneben gibt es noch eine Menge Musik; z.b. aus dem Soundtrack des Films „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga„, der einen guten Ersatz für den dieses Jahr ausgefallenen ESC darstellt.
Außerdem stellen wir Euch das neue Album von Rufus Wainwright vor. „Unfollow the Rules“ ist ein sehr persönliches Werk des schwulen musikalischen Tausendsassas.
Heute freuen wir uns auf einen ganz besonderen Gast: den Regisseur, Schauspieler („Zorn“), Produzenten, Autoren (u.a. „Nackt über Berlin“) und „Klassik-Nerd“ AXEL RANISCH. Mit Filmen wie „Dicke Mädchen“ und „Ich fühl‘ mich Disco“ eroberte er schon sehr früh nicht nur ein schwulen Publikum, sondern erregte großes Interesse in der (Kultur)Szene. Die beiden von ihm inszenierten Ausgaben der ARD-Krimi-Serie „Tatort“ sorgten in ihrer spannend-experimentellen Art viele Diskussionen. Auf vor der Kamera sah und sieht man ihn oft, u.a. in der Serie „Zorn“.
Axel Ranisch (li.) und Devid Striesow
Sein Debüt-Roman „Nackt über Berlin“ wurde gleich ein Jahr nach seinem Erscheinen erfolgreich für die Bühne adaptiert, seine Opern-Inszenierungen finden viel Beachtung. Und dabei ist Axel Ranisch gerade mal knappe 37 Jahre jung. Seit Kindesbeinen ist er zudem ein Fan klassischer Musik, zusammen mit dem Schauspieler und Musiker Devid Striesow plaudern sie bei Deutschlandfunk Klassik in der Reihe „Klassik drastisch“ unterhaltsam über große Werke und Komponisten.
Axel Ranisch mit seiner Großmutter Ruth Bickelhaupt, die weibliche Hauptrolle in seinem Debütfilm „Dicke Mädchen“
Nun entstand daraus auch ein lesenswertes Buch, dass zum einen sehr persönlich ist und zum anderen große Lust auf Musik hervorruft. Wir freuen uns darauf, mit Axel Ranisch LIVE in unserer Sendung plaudern zu dürfen.
Und wir blicken auch nach Zypern, wo die „Auswanderer“ Werner und Iosif vor ein paar Jahren eine Gay-Sauna eröffneten – leider gegen viel Widerstand. Inzwischen ist die Sauna von den Behörden geschlossen, es gab zuvor auch homophobe Attacken und der Fall ist inzwischen vor Gericht. Werner wird uns berichten, wie der aktuelle Stand derzeit ist …
Darüber hinaus gibt es viel Musik und die Veranstaltungshinweise aus der Schwulen Welt.
Eckersberg, Narcissus, 1815. Lizenz: Public Domain, Quelle: Wikimedia Commons
Narzissmus – ein Begriff, ein Mythos. Aber: Wie narzisstisch ist eigentlich die schwule Welt? Besonders die alten Schwulen? Und welche Rolle spielen hier eigentlich die Medien mit Werbung und Marketing?
Nicht alle Vorstellungen von Narzissmus treffen auch zu. Wir schauen uns an, was es mit narzisstischen Persönlichkeiten auf sich hat, wie man das Phänomen eingrenzen kann und versuchen damit, die oben gestellten Fragen zu beantworten.
Eigentlich sollte die CSD-Saison in vollem Gange sein – eigentlich! Doch wenn wir nicht auf den CSD gehen können, dann kommt der CSD halt zu uns in’s Studio. Wir berichten darüber, wie in verschiedenen Orten mit der besonderen Situation umgegangen wurde und wird. Was sind die Themen der Christopher-Street-Day-Saison 2020 und wie werden sie unter Corona-Bedingungen umgesetzt. Schwerpunkt dabei die CSDs von denen wir traditionellerweise in unseren Sendungen berichten, wie z.B. Freiburg, Stuttgart und Köln.
Und wir werden mit Betty BBQ sprechen, die uns von ganz persönlichen Anfeindungen berichten wird, die uns zeigen, wie wichtig es ist, auch unter erschwerten Bedingungen Präsenz zu zeigen, um für die Forderungen der LSBTTIQA*-Gemeinschaft zu kämpfen.
Abgemischt wird das ganze mit einer Menge passender Musik, sowohl aktuelle Musik die es bestimmt auf das eine oder andere CSD-Straßenfest geschafft hätte und auch Klassiker, die auf keiner CSD-Party fehlen dürfen.
So stellen wir Euch die brandaktuelle Single von Marcella Rockefeller x FASO vor. „HELLER“ ist der erste gemeinsame Titel den Marcella und FASO aufgenommen haben. Der Song, der gemeinsam mit Peter Plate aufgenommen wurde, hat definitiv Potential zum Sommerhit 2020.
Und wenn wir schon bei Sommer sind, ist auch Schwitzen ein Thema. SIMEON singen über Schweiß. Die 4 Jungs aus Stuttgart beweisen mit „SCHWEISS“, dass man dieser Flüssigkeit durchaus auch etwas Erotisches abgewinnen kann.
Derzeit sind die großen Musical-Theater geschlossen, das Londoner Westend gab kürzlich bekannt, dass erst 2021 wieder mir „Les Miserables“, „Hamilton“, „The Phantom of the Opera“ etc. zu rechnen ist.
Julian Wejwar
Ein Grund mehr, dass wir das Genre „Musical“ zumindest in unserer Sendung etwas pflegen.
Der Musical-Darsteller, Schauspieler, Choreograf und Regisseur Julian Wejwar und Hartmut stellen Shows mit queerem Charakter vor wie „La Cage aux Folles“, „Rent“, „The Last Session“ etc. Ein Schwerpunkt ist u.a. die Verarbeitung des HI-Virus im Showbiz und die Frage, wie Schwule in diversen Musicals dargestellt werden.
Wir blicken auch ein wenig auf die Geschichte der Schwulen in Musicals über die Jahrzehnte – und hören viel Musik.
Lehnt Euch zurück und genießt! Es gibt Viel zu hören.
Hartmut im Westend
Dazwischen haben wir aber auch die aktuellen Nachrichten aus der Schwulen Welt im Blick: Alex wird und davon berichten.
In der Schweiz steht das Thema “Queer” in diesem Jahr sehr im Mittelpunkt. Am 9. Februar 2020 hatte eine Volksabstimmung die Diskriminierung und den Aufruf zu Hass aufgrund der sexuellen Orientierung mit 63,1 zu 36,9 eindeutig verboten.
Am 11. Juni nun winkte der Nationalrat mit 132 Ja-Stimmen, 52 Nein-Stimmen sowie 13 Enthaltungen sechs Jahre nach Einreichung durch die Grünliberale Fraktion die “Ehe für Alle” durch.
Nun muss diese Frage noch vor den Ständerat und am Ende gibt es auch noch eine Volksabstimmung.
Dennoch schon jetzt ein sehr erfolgreiches Jahr für queere Menschen in der Schweiz.
Gleichzeitig aber gibt es auch Meldungen von homo- und transphoben Attacken, die die Freude trüben.
Unter anderem darüber wollen wir mit zwei sehr engagierten schweizer Persönlichkeiten sprechen.
Michael von der Heide
Zum einen mit dem Sänger, Entertainer, Tänzer und Schauspieler Michael von der Heide, der bereits zwölf Alben herausbrachte, unter Christoph Marthaler am Royal Opera House in London mit dem Singspiel „King’s Size“ gastierte, in unzähligen TV-Shows auftrat und auch schon die Schweiz beim Eurovision Sing Contest vertrat. Aktuell ist sein neues Album „Rio – Amden – Amsterdam“ herausgekommen, in dem er auch seine jazzigen Seiten zeigt.
Ein spannender Gast, über den wir uns sehr freuen!
Ernst Ostertag (Foto: Raphael Hadad)
Und auch unser zweiter Gast ist (nicht nur) in der Schweiz überaus bekannt:
Vor einigen Jahren plauderten wir schon einmal mit Ernst Ostertag. Damals ging es u.a. um den Film „Der Kreis“, der seine und die seines Partners Röbi Rapp (+2018) erzählte. Beide erlebten die queere Geschichte der Schweiz seit den 60ern bewusst mit und sie engagierten sich für die Szene.
Nun freuen wir uns darauf, erneut mit Ernst Ostertag reden zu dürfen. In den letzten Monaten stand das Thema „Queer“ in unserem Nachbarland ja sehr im Mittelpunkt, u.a. ging es um die „Ehe für Alle“. Wir will darüber mit Ernst Ostertag reden und wissen, wir er die aktuelle Lage einordnet.
Die gesamte Sendung inklusive der Musik, ist bis zum 3.7.20 in der Mediathek bei RDL nachhörbar.
So stellt uns Susanne von der Freiburger Jos Fritz Buchhandlung das „Queere Bücherregal“ vor und außerdem drei Bücher: Rebecca Makkai: Die Optimisten Rupert Thomson: Never anyone but you Andrew Sean Greer: Mr Weniger.
Martina wiederum spricht mit uns über ihren Podcast „Queer is near“, in dem sie in den ersten Ausgaben von ihrer eigenen Coming-Out-Geschichte berichtet.
Hairball Remedy interpretiert „Das Lila Lied“
Und schließlich dreht sich bei uns alles um die erste queere Hymne „Das Lila Lied“, das vor 100 Jahren erschien. Viele Künstler/innen haben sich dem Song über das Jahrhundert hinweg angenommen, nun gibt es eine neue frische Variante. Betty BBQ präsentiert „Das Lila Lied“ interpretiert von der Band Hairball Remedy. Sebastian kommt zu uns in’s Studio und erzählt uns von den spannenden Projekt.
Und er vertraut uns an, was es mit dem „Schwarzwald Palaver“auf sich hat … Darüber hinaus hören wir nach, wie es den (queeren) Künstler/innen derzeit in der Corona-Zeit geht.
Die Jos Fritz Buchhandlung in Freiburg
Volles Programm – und dazwischen gibt es viel Musik (u.a. 21 Pilots, Danna Paola), Nachrichten aus der schwulen Welle und die Veranstaltungstipps.
Ach ja … und kennt Ihr die Netflix-Serie„Elité“? Falls noch nicht, stellen wir sie Euch vor.
Wir laden wieder zum gemütlichen Plausch. Es darf auch gelästert werden. Seid dabei wenn wir bei Kaffee und Schnittchen unter anderem über amüsante, kritische und vielleicht auch schreckliche Seiten des Lebens plaudern. Das alles aus einem rosaroten Blickwinkel und garniert mit einer gehörigen Portion Musik.
Im Studio: Alex und Hartmut; zugeschaltet ist Dieter