Lennart Borchert spielt Moritz Bode Foto: (c) Mediengruppe RTL / TVNow
Seit Sommer 2020 ist er DER Neueinstieg bei der RTL-Erfolgsserie GUTE ZEITEN, SCHLECHTE ZEITEN: der Schauspieler Lennart „Lenny“ Borchert. In der Rolle des offen schwulen „Moritz Bode“ wirbelt er den Kiez durcheinander.
Von Anfang an kam die Figur bei den Fans sehr gut an, obwohl – oder gerade weil – sie sehr viele Ecken und Kanten hat.
Wir sprachen mit Lennart, wie er zum Fernsehen kam, wie das Drehen in Corona-Zeiten ist und ob ihm die Rolle eines schwulen Charakters schwer fällt?
Der sympathische Schauspieler gab uns spannende Antworten, die Ihre nun als Podcast nachgören könnt.
Sendungen zum Schwerpunkt „Homosexuelle im Dritten Reich“ – Teil 1:
„Vom Lila Lied zum Rosa Winkel – Homosexuelle in der Zeit der Nationalsozialisten“ Mit Dr. Alexander Zinn und Peter Haug-Lamersdorf
Spezial zu einer spannenden und bedrückenden Zeit. Wir sprachen mit dem Historiker Dr. Alexander Zinn über seien Forschungen zu diesem Thema. Bislang wurde dieser Aspekt der Zeit von 1933 – 1945 eher stiefmütterlich behandelt, daher wird es Zeit, mehr Licht darauf zu werfen. Und tatsächlich führten die Forschungen von Zinn und anderen zu überraschenden Ergebnisse, mit manchen Vorurteilen muss man aufräumen, andere neue Aspekte kamen zum Vorschein.
Dr. Alexander Zinn Foto (c) Katja Pietrusky
Tatsächlich gab es z.B. während der Zeit, in der die Nazis vehement gegen – vor allem – homosexuelle Männer vorgingen, tatsächlich oft dennoch ein „queeres Leben“. Spannend ist z.B. das Leben von Rudolf Brazda, der noch lange Zeit eine schwule Clique um sich versammelte, zweimal verhaftet wurde und später knapp drei Jahre im KZ Buchenheim verbringen musste. Der Schauspieler Peter Haug-Lamersdorf (ARTE, TATORT u.a.) sprach uns dazu Texte ein, die das Thema noch vertiefen.
Im Mai aufgrund von Covid-19 abgesagt. Nun soll im Dezember zumindest eine „Limited Edition!“ stattfinden.
UMFRAGE – BELIEBTESTE SCHWULE FILME
In einer nicht-repräsentativen Umfrage anlässlich unserer Sendung “GayWatch” am 19.11.2020 haben wir Euch aufgerufen, Euren schwulen Lieblingsfilm zu benennen. Mehrfach-Nennung war möglich, auch nahmen wir TV-Serien entgegen.
Hier nun das Ergebnis der Umfrage. Danke für Eure Tipps!!!
Ihr wollte Filme kommentieren? Euer Film fehlt? Ihr habt noch einen Tipp?
Postet uns gerne auf unserer Facebook-Seite. Besonders während des Lockdowns derzeit sind Film-Tipps immer willkommen.
Fünf Nennungen: Brokeback Mountain (USA / Kanada 2005)
Vier Nennungen: Freier Fall (D 2013) Call Me By Your Name (Italien / Frankreich / USA / Brasilien 2017) Die Mitte der Welt (D 2016)
Drei Nennungen: Love, Simon (USA 2018) Pride (GB 2014) Beautiful Think (GB 1996)
Zwei Nennungen: Eine Überraschung zum Fest / Make The Yuletide Gay (USA 2009) Mario (Schweiz 2018) Mary Lou / Tamid Oto Chalom (Israel 2010) Das Kuckucksei / Torch Song Trilogy (USA 1988) Sommersturm (D 2004) Priscilla – Königin der Wüste / The Adventures of Priscilla, Queen of the Desert (Australien 1994) Latter Days (USA 2003)
Einmal genannt: Heute gehe ich allein nach Haus / Hoje Eu Quero Voltar Sozinho (Brasilien 2014) Prayers for Bobby (USA 2009) Hurricane Bianca (USA 2016) Kuntergrau (Web-Serie D 2015- ) Einsam, zweisam, dreisam / Threesome (USA 1994) Transamerica (USA 2915) Beyto (Schweiz 2020) Jongens (NL 2014) Longtime Companion (USA 1989) Mambo Italiano (Kanada 2003) Milk (2008) Patrik 1,5 (Schweden 2008) Parada / Парада (Serbien / Kroatien / Slowenien / Mazedonien / Montenegro 2011) Philadelphia (USA 1993) The Bubble – Eine Liebe in Tel Aviv / הבועה (Israel 2006) Yossi und Jagger / יוסי וג’אגר (Israel 2002) Billy Elliot – I Will Dance (GB 2000) Das Kuckucksei / Torch Song Trilogy (USA 1988) My Private Idaho – Das Ende der Unschuld / My Private Idaho (USA 1991) Futur Drei (D 2020) Queer As Folk (GB 1999-2000 oder USA/Kanada 2000 – 2005) Going Down in LA-LA Land (USA 2011) Männer wie wir (D 2004) Beautiful Love (USA 2013) Trick (USA 1999) Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll / Behind the Candelabra (USA 2013) Weekend (GB 2011) Big Eden (USA 2000) Der Kuss der Spinnenfrau / Kiss of the Spider Woman (USA / Brasilien 1985) The Bubble – Eine Liebe in Tel Aviv / הבועה (Israel 2006) In & Out – Rosa wie die Liebe (USA 1997) Mein wunderbarer Waschsalon / My Beautiful Laundrette (GB 1985) Liebe! Stärke! Mitgefühl! / Love! Valour! Compassion! (USA 1997) Blinkende Lichter – Flickering Lights / Blinkende lygter (Dänemark / Schweden 2000) OZ – Hölle hinter Gittern (TV-Serie ab Staffel 2 (USA 1997 – 2003) The Boys In The Band (USA 2020) Westler (D 1985) Frauen
Hans-Dieter Straup und Helge Birke (Foto: H.D. Straup)
Erschrocken musste die Redaktion der Schwulen Welle erfahren, dass Hans-Dieter Straup, der bereits öfters bei uns zu Gast war, von anonymer Seite bedroht wurde. In einem handgeschriebenen Drohschreiben stand: „Einer solchen schwulen SPD-Sau wie Hans-Dieter werden wir die Eier und den Schwanz abhacken und einen glühenden Eisenstab ins Arschloch schieben“.
Hans-Dieter Straup engagiert sich seit Jahrzehnten für die Rechte von LGBT. Kürzlich war er mit dem Satz „Bin schwul und habe den §175 überlebt“ bei der Kampagne „Freiburger_innen (un-)sichtbar. LSBTTIQ-Menschen in Freiburg“ zu sehen.
Die Kolleg/innen von queer.de berichten ausführlich über die aktuellen Zusammenhänge.
Priscilla – Königin der Wüste im Gärtnerplatz Theater Foto: Marie-Laure Briane
Reichlich international ging es 2020 zu in der Oktober-Ausgabe von „Oh Happy Gay“, der schwulen Show auf RDL.
1994 erschien der Kultfilm „The Adventures of Priscilla, Queen of the Desert„ in Australien. 1995 heimste er einen „Oscar“ ein. Die Geschichte über drei Travestiekünstler, die sich in einem altersschwachen aber wenigstens pinkfarbenen Bus auf den Weg ins australische Outback machen, schrie förmlich danach, als Musical aufgeführt zu werden. Denn das Stück enthielt jede Menge Songs und Bühnenshows. Nach dem Broadway und dem Londoner West End wurde das Musical „Priscilla – Königin der Wüste„ in München am Staatstheater am Gärtnerplatz in einer gefeierten Inszenierung gezeigt. Der Soundtrack wurde gegenüber dem Film noch um zahlreiche 70er- und 80er-Jahre-Hits erweitert. Über die Münchner Inszenierung berichteten wir in der Sendung. Wir hatten außerdem die großartige Gelegenheit, mit Erwin Windeggerzu sprechen, der die Rolle der transidenten „Bernadette“ spielt. Er hat schon in unzähligen Musicals brilliert, aber selten in einer solch schillernden Rolle.
Sean Wyer
Am Telefon begrüßten wir dann Sean Wyer, einen Sänger und Produzenten aus Großbritannien, der auch schon bei „Out of the Blue“ aus Oxford war und nun seit 2 Jahren Soloprojekte verfolgt. Was treibt den jungen Mann an? Wir stellten seinen neuesten Song „You Don’t Get to Call Me Baby“ vor. Da dieses Interview in englischer Sprache geführt wurde, hatten wir es bereits im Vorfeld aufgezeichnet und für Euch ins Deutsche übersetzt.
Mehr über Sean Wyer: Seans Instagram-Profil, alles über den Song.
Mark Ed – Das bin ich Cover. Foto: Mark Ed
Und wir sprachen live mit einem treuen Freund unserer Sendung: Mark Ed, der seit vielen Jahren in Zürich lebt. Er präsentierte bei uns die Weltpremiere seines neuen Songs „Das bin ich„. Eine autobiografische Hymne auf das Schwulsein und mehr. Wir wollten natürlich genau wissen, um was es in dem Song geht und wie er – Corona zum Trotz – entstanden ist. Außerdem verlosten wir 3 der Singles von „Das bin ich“ live in der Sendung!
Im Studio waren Dieter und Alex
Vom 09. – 16.10.2020 kann man die gesamte Sendung inklusive aller Musikbeiträge in der Mediathek bei RDL nachhören.
Britisch singer and producer Sean Wyer gave us an exclusive interview.
We talked about his solo projects in the present and future. About music, songs, videos and performing of course. And why his coming out as a queer person and pop artist is so important.
The complete programe including two songs and with German voice over you can find at the Mediathek @ RDL. Available only until 16th of October 2020 due to copyright reasons.
Sendungen zum Schwerpunkt „Homosexuelle im Dritten Reich“ – Teil 2:
Die Rehabilitiertung von Pfarrer Friedrich Klein Interview mit dem Journalisten und Historiker Holger Schnell
Mit dem Journalist und Historiker Holger Schnell sparachen wir über den bewegenden historischen Fall des Friedrich Klein. Klein war seit 1935 Pfarrer, und obwohl er NSDAP-Mitglied war, setzte er sich deutlich für die Bekennende Kirche ein. 1941 wurde er zum Militärdienst eingezogen, worüber er den 19jährigen Offiziersanwärter Karl-Heinz Scheuermann kennenlernte. Dem Gesetz nach war Scheuermann damals minderjährig. Zwischen beiden entwickelte sich eine Beziehung.
Die beiden Männer wurden schließlich denunziert und Pfarrer Klein wurde zu drei Jahren Haft verurteilt. Die Kirche folgte der NS-Justiz. Nun wurde Pfarrer Klein 77 Jahre später von seiner Landeskirche rehabilitiert, ein bisher einmaliger Vorgang mit Beispielcharakter. Holger Schnell hat den Fall für die Landeskirche rekonstruiert.
Ursprünglicher Sendetermin: 10.09.2020 von 19:30 – 21:00 Uhr
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90 Minuten spannende und informative Themen! U.a. sprechen wir mit dem Journalist und Historiker Holger Schnell über den bewegenden historischen Fall des Friedrich Klein. Klein war seit 1935 Pfarrer, und obwohl er NSDAP-Mitglied war, setzte er sich deutlich für die Bekennende Kirche ein. 1941 wurde er zum Militärdienst eingezogen, worüber er den 19jährigen Offiziersanwärter Karl-Heinz Scheuermannkennenlernte. Dem Gesetz nach war Scheuermann damals minderjährig. Zwischen beiden entwickelte sich eine Beziehung.
Die beiden Männer wurden schließlich denunziert und Pfarrer Klein wurde zu drei Jahren Haft verurteilt. Die Kirche folgte der NS-Justiz.
Nun wurde Pfarrer Klein 77 Jahre später von seiner Landeskirche rehabilitiert, ein bisher einmaliger Vorgang mit Beispielcharakter.
Holger Schnell hat den Fall für die Landeskirche rekonstruiert.
Ronny Pfreundschuh
Außerdem sprechen wir mit Ronny Pfreundschuhvom Christopher Street Day Freiburg e.V.Aufgrund der Corona-Ereignisse musste der ursprüngliche CSD im Juni ausfallen, am 19. September 2020 findet aber nun eine Kundgebung auf dem Platz der Alten Synagoge statt. Und am 18. und 19. September wird ein „Queer*Garten“mit einem Kultur-Programm statt. Was es mit all diesem auf sich hat, wird uns Ronny live in der Sendung berichten.
FLUSS e.V. hat derweit eine Aktion gestartet, die im wahrsten Sinne des Titels „Sichtbar in Freiburg“ist. U.a. werden sehr unterschiedliche Lebenswege von LGBT-Bürger/innen vorgestellt. Darunter ist auch Robert Sandermann, der uns im Studio besuchen wird und über den wir über das Projekt reden wollen.
Martin Wunderlich
Dann sprechen wir mit dem Presse- sprecher der LAG Queeres Netzwerk Sachsen e.V., Martin Wunderlich. In Sachsen haben sich erstmals Vertreter*innen der sächsischen Polizei in größerem Umgang mit queeren Vereinen im Freistaat vernetzt. Bei einem Arbeitstreffen in Dresden sollten vorhandene Vorurteile abgebaut und die weitere Zusammenarbeit vertieft werden.
Was genau dort besprochen wurde und wie die Zusammenarbeit aussehen wird, das wollen wir erfragen.
Aber wir haben einen Kultur-Tipp für Euch. Derzeit sieht es ja mit dem Theater aufgrund von Corona sehr mau aus. Aber auf der Experimentalbühne des Freiburger E-Werks wird nun ein Stück aufgeführt, das sich u.a. auch mit Kleists Homosexualität auseinandersetzt: „Der Penthesilea-Komplex“ (Regie: Grete Linz). Um was geht es? Das verraten uns Mitglieder des Ensembles in einem Kurz-Interview.
Das alles und noch viel mehr im Podcast der Sendung vom 10.9.20
Im Studio: Hartmut und Alex
Der Hochsommer ist vorbei. Aber wir erhalten uns noch das „Summer Feeling“ mit einer beschwingten Musiksendung. Maksim, der als MKSMauch dieses Jahr wieder einige CSDs in Deutschland aufgemischt hat, hat einen Sommerhit im Gaypäck, den er uns in der Sendung vorstellt.
Aus urheberrechtlichen Gründen in der Podcastversion leider ohne Musik.
Für die Sendung am 27.08.2020 führten wir ein interessantes Gespärch mit Mieze Katz von MiA. Wir sprachen u.A. über ihr aktuelles Album „Limbo“, die Situation von Künstler*innen während der Covid-19-Pandemie und wieso ein Nachrichtensprecher zu Mia-Musik tanzt. Hier könnt Ihr nochmals das komplette Interview mit Mieze Katz nachhören.
In der Sendung vom 27.08.2020 hatten wir live Marcella Rockefeller in der Sendung. Wir sprachen über „Heller“ Ihren aktuellen Hit zusammen mit FASO und Ihre weiteren Musikprojekte. Und sie plauderte etwas aus dem Nähkästchen nach ihrem Auftritt bei der „CSD-Comedy Party“ im SWR-Fernsehen. Hier könnt Ihr nochmals das komplette Interview mit Marcella nachhören.
In der Sendung vom 27.08.2020 hatten wir live Ben Simeon von SIMEON in der Sendung. Wir sprachen über die Erotik von Schweiß, aber vor allem, über das neue Album von SIMEON: „Schriddle Dee Dow“. Hier könnt Ihr nochmals das komplette Interview mit Ben nachhören.
In der August-Ausgabe der schwulen Show „Oh Happy Gay“ stellten wir Euch den unterhaltsamen Podcast „Hart aber Herzsprung“ von Tommy Herzsprung und Jimmy Herz vor.
In ihrem schwulen Podcast sprechen die beiden jungen Männer immer wieder gerne auch über ‚was Erotisches. Kein Wunder, denn Tommy Herzsprung ist ein bekannter Buchautor, der u.a. auch die „Männerherzen schlagen schneller“-Reihe verfasst hat. Aber auch sein Ehemann Jimmy Herzist unter die Autoren gegangen. Zusammen plaudern sie seit einiger Zeit in ihrem professionell gemachten Podcast über allerhand Interessantes zum Thema Sex und Erotik; aber auch über ihre Beziehung.
Podcast-Folgen bei Spotify Podcast -Folgen bei Apple
Podcast-Folgen auf der Website
Im Podcast gibt es das reine Interviewvergnügen; musikbefreit. Bis zum 14.08.2020 kann man die gesamte Sendung inklusive aller Musikbeiträge noch in der Mediathek bei RDL nachhören.
Lustiges Lesungsvideo von Tommy und Jimmy bei den Literatunten:
Wir sprachen mit Leon Jansen, der für ein Studiumsprojekt an der Technischen Hochschule in Köln eine Webseite geschaffen hat, die sich mit der Zunahme homophober Gewalt beschäftigt. Unter www.princeninetynine.de war seine inzwischen leider eingestellte Projektseite erreichbar. Was verbirgt sich hinter dem URL und der dazugehörigen Website?
„Prince 99“ stand uns für das Exklusivinterview am Telefon Rede und Antwort.
Eine Sendung von Dieter
Im Podcast gibt es das reine Interviewvergnügen; musikbefreit. Bis zum 14.08.2020 kann man die gesamte Sendung inklusive aller Musikbeiträge noch in der Mediathek bei RDL nachhören.
Im Podcast gibt es das reine Interviewvergnügen; musikbefreit.
Tommy & Jimmy
In der August-Ausgabe der schwulen Show „Oh Happy Gay“ stellten wir Euch den unterhaltsamen Podcast „Hart aber Herzsprung“ von Tommy Herzsprung und Jimmy Herz vor.
In ihrem schwulen Podcast sprechen die beiden jungen Männer immer wieder gerne auch über ‚was Erotisches. Kein Wunder, denn Tommy Herzsprung ist ein bekannter Buchautor, der u.a. auch die „Männerherzen schlagen schneller“-Reihe verfasst hat. Aber auch sein Ehemann Jimmy Herzist unter die Autoren gegangen. Zusammen plaudern sie seit einiger Zeit in ihrem professionell gemachten Podcast über allerhand Interessantes zum Thema Sex und Erotik; aber auch über ihre Beziehung.
Podcast-Folgen bei Spotify Podcast -Folgen bei Apple
Podcast-Folgen auf der Website
Leon Jansen
Leon Jansen
Und wir sprachen mit Leon Jansen, der für ein Studiumsprojekt an der Technischen Hochschule in Köln eine Webseite geschaffen hat, die sich mit der Zunahme homophober Gewalt beschäftigt. Unter www.princeninetynine.de war seine Projektseite erreichbar. Was verbirgt sich hinter dem URL und der dazugehörigen Website?
„Prince 99“ stand uns für das Exklusivinterview am Telefon Rede und Antwort.
Eine Sendung von Dieter
Bis zum 14.08.2020 kann man die gesamte Sendung inklusive aller Musikbeiträge noch in der Mediathek bei RDL nachhören.
Lustiges Lesungsvideo von Tommy und Jimmy bei den Literatunten:
Am kommenden Samstag, den 8. August 2020, ab 21.50 Uhr feiert das SWR Fernsehen einen alternativen „Christopher Street Day“. Eine Stunde lang wird unter dem Motto „Lachen ist bunt – Die CSD Comedy-Party“ im Mannheimer Zirkus Paletti CSD gefeiert. Und die Gästeriege kann sich sehen lassen:
die Comedians Désirée Nick, Simon Stäblein, Tahnee, Markus Barth und Marcel Mann sorgen für viel gute Laune, aber sie nehmen auch queere Lebenswelten auf’s Korn und räumen mit Vorurteilen auf.
Mit dabei ist auch die Freiburger Dragqueen Betty BBQ, die in dem heißen Zirkuszelt für viel Spaß sorgte. Zusammen mit Team-Partner Ross Anthony kam sie in einer Spielrunde zusätzlich in’s Schwitzen – wie das Spiel ausging, erfahrt Ihr am Samstag in der Sendung oder danach auch in der ARD Mediathek.
Betty BBQ freute sich besonders über das Wiedersehen mit Marcella Rockefeller, mit der sie schon öfters zusammen arbeitete. Im vergangenen Sommer war Marcella z.B. Stargast in Betty’s Partyreihe „Ménage à Trois“ im Basler Club „Heimat“.
Zugeschalten sind aber auch Show-Größen wie Bülent Ceylan, Hella von Sinnen und Conchita Wurst.
Übrigens: Marcella Rockefeller wird übrigens am 27. August auch zu Gast bei der Schwulen Welle sein. Erst kürzlich stellten wir in unsere Sendung ihre aktuelle Party-Hymne „Heller“ vor, die sie zusammen mit dem Sänger Faso darbietet.
Im Podcast der Sendung: Regisseur, Schauspieler („Zorn“), Produzent, Autor (u.a. „Nackt über Berlin“) und „Klassik-Nerd“ AXEL RANISCH.
Mit Filmen wie „Dicke Mädchen“ und „Ich fühl‘ mich Disco“ eroberte er schon sehr früh nicht nur ein schwulen Publikum, sondern erregte großes Interesse in der (Kultur)Szene. Die beiden von ihm inszenierten Ausgaben der ARD-Krimi-Serie „Tatort“ sorgten in ihrer spannend-experimentellen Art viele Diskussionen. Auf vor der Kamera sah und sieht man ihn oft, u.a. in der Serie „Zorn“.
Axel Ranisch mit seiner Großmutter Ruth Bickelhaupt
Sein Debüt-Roman „Nackt über Berlin“ wurde gleich ein Jahr nach seinem Erscheinen erfolgreich für die Bühne adaptiert, seine Opern-Inszenierungen finden viel Beachtung. Und dabei ist Axel Ranisch gerade mal knappe 37 Jahre jung. Seit Kindesbeinen ist er zudem ein Fan klassischer Musik, zusammen mit dem Schauspieler und Musiker Devid Striesow plaudern sie bei Deutschlandfunk Klassik in der Reihe „Klassik drastisch“ unterhaltsam über große Werke und Komponisten. Nun entstand daraus auch ein lesenswertes Buch, dass zum einen sehr persönlich ist und zum anderen große Lust auf Musik hervorruft.
Axel Ranisch
Mehr Infos zur Sendung und der Mediatheksbeitrag noch komplett mit Musik nachhörbar bis zum 7.8.20.
Im Podcast der Sendung: Regisseur, Schauspieler („Zorn“), Produzent, Autor (u.a. „Nackt über Berlin“) und „Klassik-Nerd“ AXEL RANISCH.
Mit Filmen wie „Dicke Mädchen“ und „Ich fühl‘ mich Disco“ eroberte er schon sehr früh nicht nur ein schwulen Publikum, sondern erregte großes Interesse in der (Kultur)Szene. Die beiden von ihm inszenierten Ausgaben der ARD-Krimi-Serie „Tatort“ sorgten in ihrer spannend-experimentellen Art viele Diskussionen. Auf vor der Kamera sah und sieht man ihn oft, u.a. in der Serie „Zorn“.
Sein Debüt-Roman „Nackt über Berlin“ wurde gleich ein Jahr nach seinem Erscheinen erfolgreich für die Bühne adaptiert, seine Opern-Inszenierungen finden viel Beachtung. Und dabei ist Axel Ranisch gerade mal knappe 37 Jahre jung. Seit Kindesbeinen ist er zudem ein Fan klassischer Musik, zusammen mit dem Schauspieler und Musiker Devid Striesow plaudern sie bei Deutschlandfunk Klassik in der Reihe „Klassik drastisch“ unterhaltsam über große Werke und Komponisten. Nun entstand daraus auch ein lesenswertes Buch, dass zum einen sehr persönlich ist und zum anderen große Lust auf Musik hervorruft.
Und wir blickten auch nach Zypern, wo die „Auswanderer“ Werner und Iosif vor ein paar Jahren eine Gay-Sauna eröffneten – leider gegen viel Widerstand. Inzwischen ist die Sauna von den Behörden geschlossen, es gab zuvor auch homophobe Attacken und der Fall ist inzwischen vor Gericht. Werner berichtete, wie der aktuelle Stand derzeit ist …
Mehr Infos zur Sendung und der Mediatheksbeitrag noch komplett mit Musik nachhörbar bis zum 7.8.20.
Narzissmus – ein Begriff, ein Mythos. Aber: Wie narzisstisch ist eigentlich die schwule Welt? Alte, wie junge Schwule? Überhaupt die ganze Gesellschaft? Und welche Rolle spielen hier eigentlich die Medien mit Werbung und Marketing?
Nicht alle Vorstellungen von Narzissmus treffen auch zu. Wir schauen uns an, was es mit diesem Narzissmus so auf sich hat und welche Effekte er auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene nach sich ziehen kann.