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Historische Lesestunde II: „Der urnische Mensch“

Magnus Hirschfeld (Bild: Public Domain).

Wie war das eigentlich früher mit der Homosexualität? Diese Frage haben wir bereits in mehreren Gay-History-Ausgaben beackert und sind dabei auch immer wieder auf interessante Quellentexte aus der Vergangenheit gestoßen, die teilweise unerwartetete und überraschende Ansichten zur Homosexualität enthielten. Heute wollen wir uns einen solchen Text einmal genauer ansehen oder besser: anhören. Wir lesen Auszüge aus dem Buch Der urnische Mensch aus dem Jahr 1903, das versuchte, die damaligen Erkenntnisse über Homosexualität wissenschaftlich präzise zusammenzufassen. Auch wenn uns sein Inhalt nach heutigem Stand der Wissenschaft seltsam erscheint und auch weitgehend überholt ist, war es damals doch ein großer Schritt in den frühen Sexualwissenschaften, dieses Thema überhaupt zu behandeln. Der Autor: kein geringerer als Magnus Hirschfeld, ein früher Pionier auf diesem Gebiet, der damals im „urnischen Menschen“, also dem „Homosexuellen“ ein ganz eigenes, drittes Geschlecht sehen wollte, eine Tendenz die wir schon letztes Jahr bei Karl Heinrich Ulrichs haben sehen können.

Taucht also mit uns ein in eine längst vergangene Zeit und Gedankenwelt, passend umrahmt von klassischer Musik.

Eine Sendung von Andy.

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Tea for three… 2… 1… Die 70er – im Podcast

Frisches Gebäck auf dem Tisch, dazu heiß dampfender Tee – und davor zum zweiten Mal unsere Moderatoren Roland und Andy mit Gastmoderator Philip ins Gespräch vertieft:

Dieses Mal dreht sich bei uns alles um die 70er-Jahre: Wie war das noch gleich mit der Mode damals – Alles Schlaghose und weite Hemden? Was lief damals im Radio von Schlager bis Rock? Was fuhr auf der Straße rum? Und was brachten Zeitungen und BRAVO für heiße News? Es wird nostalgisch aber zu keinem Moment kitschig – denn früher war auch nicht alles besser, es war nur anders…

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Tea for three… 2… 1… Die 70er!

(Serviervorschlag)

Frisches Gebäck auf dem Tisch, dazu heiß dampfender Tee – und davor zum zweiten Mal unsere Moderatoren Roland und Andy mit Gastmoderator Philip ins Gespräch vertieft:

Dieses Mal dreht sich bei uns alles um die 70er-Jahre. Wie war das noch gleich mit der Mode damals – Alles Schlaghose und weite Hemden? Was hatte die BRAVO seinerzeit für heiße Neuigkeiten – und was riet Dr. Sommer eigentlich damals schwulen Jugendlichen? Und überhaupt: Wie sah die Weltlage aus – Bedrohung aus (Sowjet-)Russland, Ölkrise und demonstrierende Jugendliche… sprechen wir noch von den 70ern oder doch wieder von heute? Wir werden sehen und Ihr hören, was sich alles rund um den 70er-Jahre Teetisch an Gesprächen entspinnt – durchsetzt mit zeitgemäßer Musik versteht sich.

In der Teeküche: Andy, Roland und Philip

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Religion und LSBTTIQ – Teil 3 – im Podcast

Gegenteil von Christentum? Uralte Naturreligion? Anthropozentrische Philosophie? Egoisten-Vereine? Oder bluttrinkende Jugendliche, die Metal auf Friedhöfen hören?

Warum Pan Satan in dieser Karikatur für seinen Sohn hält – das erfahrt ihr in dieser Ausgabe!

Satanismus ist mit vielen Vorstellungen verbunden. Die meisten davon wenig positiv. Viele davon reine Phantasie. Aber wo endet das Hollywood-Klischee, wo beginnt die Wirklichkeit? Was ist Satanismus überhaupt? Gibt es das tatsächlich als Religion? Und wie stehen Leute, die sich Satanisten nennen und entsprechende Gruppen überhaupt zu LSBTTIQ?

Diesen Fragen versuchen wir uns in dieser Ausgabe anzunähern. Wir schauen, warum der altgriechische Gott Pan das heutige Bild von Satan als seinen Sohn betrachten könnte, woher eigentlich Begriffe wie Satan, Teufel, Belzebub und so weiter kommen, was sie eigentlich bedeuten und versuchen nachzuzeichnen, wie sich Ideen entwickelt, Klischees gewandelt und Haltungen verändert haben. Und auf unserer Reise vom antiken „satanas“ bis zur modernen „Church von Satan“ begegnen wir einigen Überraschungen…

Vor den Mikrophonen: Andy und Philip

Weitere Infos zur Sendung…

Zum Podcast von Religion und LSBTTIQ – Teil 1.

Zum Podcast von Religion und LSBTTIQ – Teil 2.

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Religion und LSBTTIQ – Teil 3

Gegenteil von Christentum? Uralte Naturreligion? Anthropozentrische Philosophie? Egoisten-Vereine? Oder bluttrinkende Jugendliche, die Metal auf Friedhöfen hören?

Warum Pan Satan in dieser Karikatur für seinen Sohn hält – das erfahrt ihr in dieser Ausgabe!

Satanismus ist mit vielen Vorstellungen verbunden. Die meisten davon wenig positiv. Viele davon reine Phantasie. Aber wo endet das Hollywood-Klischee, wo beginnt die Wirklichkeit? Was ist Satanismus überhaupt? Gibt es das tatsächlich als Religion? Und wie stehen Leute, die sich Satanisten nennen und entsprechende Gruppen überhaupt zu LSBTTIQ?

Diesen Fragen versuchen wir uns in dieser Ausgabe anzunähern. Wir schauen, warum der altgriechische Gott Pan das heutige Bild von Satan als seinen Sohn betrachten könnte, woher eigentlich Begriffe wie Satan, Teufel, Belzebub und so weiter kommen, was sie eigentlich bedeuten und versuchen nachzuzeichnen, wie sich Ideen entwickelt, Klischees gewandelt und Haltungen verändert haben. Und auf unserer Reise vom antiken „satanas“ bis zur modernen „Church von Satan“ begegnen wir einigen Überraschungen…

Vor den Mikrophonen: Andy und Philip

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Historische Lesestunde: „Das Räthsel der mannmännlichen Liebe“ I unkommentiert im Podcast

Portrait von Karl Heinrich Ulrichs (Wikimedia, Gemeinfrei).

Wie war das eigentlich früher mit der Homosexualität? Diese Frage haben wir bereits in mehreren Gay-History-Ausgaben beackert und sind dabei auch immer wieder auf interessante Quellentexte aus der Vergangenheit gestoßen, die teilweise unerwartetete und überraschende Ansichten zur Homosexualität enthielten. Heute wollen wir uns einen solchen Text einmal genauer ansehen oder besser: anhören. Wir lesen auszugsweise den ersten Teil der „Forschungen über das Räthsel der mannmännlichen Liebe“ mit dem Titel: „Vindex“ oder „Social-juristische Studien über mannmännliche Geschlechtsliebe“, der nicht weniger verpricht, als den Nachweis zu führen, dass männliche Homosexualität „ebensowenig Verfolgung verdient, als die Liebe zu Weibern“ und „daß sie schon nach den bestehenden Gesetzen Deutschland’s gesetzlich nicht verfolgt werden kann“: Ein starkes Wort für eine Zeit, in der es Deutschland noch gar nicht gab und in den meisten deutschen Staaten „widernatürliche Unzucht“ auf eine jahrunderte alte Straftradition für Homosexuelle zurückblicken konnte, denn wir befinden uns mit dieser Schrift im Jahre 1864 und hinter dem Verfasser „Numa Numantius“ steht kein anderer als Karl Heinrich Ulrichs, einer der ersten Vorkämpfer für die erste Homosexuellenbewegung, noch lange vor dem viel berühmteren Magnus Hirschfeld.

Eine kommentierte Fassung des ersten Teils der ersten Schrift findet ihr hier. Und wer selbst weiterlesen möchte, findet einen Teil von Ulrichs‘ Schriften via Wikisource.

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Historische Lesestunde: „Das Räthsel der mannmännlichen Liebe“ I im Podcast

Portrait von Karl Heinrich Ulrichs (Wikimedia, Gemeinfrei).

Wie war das eigentlich früher mit der Homosexualität? Diese Frage haben wir bereits in mehreren Gay-History-Ausgaben beackert und sind dabei auch immer wieder auf interessante Quellentexte aus der Vergangenheit gestoßen, die teilweise unerwartetete und überraschende Ansichten zur Homosexualität enthielten. Heute wollen wir uns einen solchen Text einmal genauer ansehen oder besser: anhören. Wir lesen auszugsweise den ersten Teil der „Forschungen über das Räthsel der mannmännlichen Liebe“ mit dem Titel: „Vindex“ oder „Social-juristische Studien über mannmännliche Geschlechtsliebe“, der nicht weniger verpricht, als den Nachweis zu führen, dass männliche Homosexualität „ebensowenig Verfolgung verdient, als die Liebe zu Weibern“ und „daß sie schon nach den bestehenden Gesetzen Deutschland’s gesetzlich nicht verfolgt werden kann“: Ein starkes Wort für eine Zeit, in der es Deutschland noch gar nicht gab und in den meisten deutschen Staaten „widernatürliche Unzucht“ auf eine jahrunderte alte Straftradition für Homosexuelle zurückblicken konnte, denn wir befinden uns mit dieser Schrift im Jahre 1864 und hinter dem Verfasser „Numa Numantius“ steht kein anderer als Karl Heinrich Ulrichs, einer der ersten Vorkämpfer für die erste Homosexuellenbewegung, noch lange vor dem viel berühmteren Magnus Hirschfeld.

Eine unkommentierte Fassung des ersten Teils der ersten Schrift findet ihr hier. Und wer selbst weiterlesen möchte, findet einen Teil von Ulrichs‘ Schriften via Wikisource.

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Historische Lesestunde: „Das Räthsel der mannmännlichen Liebe“ I

Portrait von Karl Heinrich Ulrichs (Wikimedia, Gemeinfrei).

Wie war das eigentlich früher mit der Homosexualität? Diese Frage haben wir bereits in mehreren Gay-History-Ausgaben beackert und sind dabei auch immer wieder auf interessante Quellentexte aus der Vergangenheit gestoßen, die teilweise unerwartetete und überraschende Ansichten zur Homosexualität enthielten. Heute wollen wir uns einen solchen Text einmal genauer ansehen oder besser: anhören. Wir lesen auszugsweise den ersten Teil der „Forschungen über das Räthsel der mannmännlichen Liebe“ mit dem Titel: „Vindex“ oder „Social-juristische Studien über mannmännliche Geschlechtsliebe“, der nicht weniger verpricht, als den Nachweis zu führen, dass männliche Homosexualität „ebensowenig Verfolgung verdient, als die Liebe zu Weibern“ und „daß sie schon nach den bestehenden Gesetzen Deutschland’s gesetzlich nicht verfolgt werden kann“: Ein starkes Wort für eine Zeit, in der es Deutschland noch gar nicht gab und in den meisten deutschen Staaten „widernatürliche Unzucht“ auf eine jahrunderte alte Straftradition für Homosexuelle zurückblicken konnte, denn wir befinden uns mit dieser Schrift im Jahre 1864 und hinter dem Verfasser „Numa Numantius“ steht kein anderer als Karl Heinrich Ulrichs, einer der ersten Vorkämpfer für die erste Homosexuellenbewegung, noch lange vor dem viel berühmteren Magnus Hirschfeld.

Taucht also mit uns ein in eine längst vergangene Zeit und Gedankenwelt, passend umrahmt von zeitgenössischer Musik des – ebenfalls homosexuellen – Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski.

Im Studio: Andy und Philip

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„Alte wollüstige Päderasten“ im Podcast

Freiburg, im Sommer 2020. Die Polizei sucht nach einer „auffälligen, männlich wirkenden Person, die sich in Frauenbekleidung gehüllt auf Spielplätze begibt und mit einer Kamera spielende Kinder video-/bzw. fotografiert.“ Nicht lange danach stellt sich heraus: es handelt sich um eine 47-jährige Transfrau, die teils mit ihrem eigenen Kind unterwegs war, teils Bilder für ihren Online-Blog angefertigt hat.

Falscher Alarm. Ausdruck einer Urangst. Wiederhall eines Stereotyps. Eines alten Stereotyps.

Schon 1886 schrieb der Psychiater Richard von Krafft-Ebing über „alte Wollüstlinge“, „gemeingefährliche Päderasten“, die „zumeist Knaben nachstellen und sie an Leib und Seele verderben“ – ein Bild, das bis heute wieder und wieder wiederholt wurde, zum Beispiel in der ab 2005 gezeigten Klicksafe-Werbung „Wo ist Klaus?“.

Ein Bild, eine diffuse Mischung aus alt & männlich & pervers & schwul & pädophil = gefährlicher Täter & unmenschliches Monster. Ein Bild das so nicht stimmt, wie bereits in einer Radio RainbowStars-Sendung von 2018 herausgearbeitet wurde. Ein Bild, das teilweise trotz, teilweise wegen immer neuer Berichterstattung zu sexuellem Missbrauch Minderjähriger, nicht nur in der katholischen Kirche, sondern auch in anderen religiösen, staatlichen und privaten Bereichen, seine Aktualität noch lange nicht verloren hat – Grund genug, dieses Bild noch einmal anzugehen.

Mit wissenschaftlicher Genauigkeit dröseln wir dieses Bild für euch noch einmal auf. Dabei hilft uns der Experte Hannes Ulrich vom Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Charité in Berlin.

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GayHistory: Homosexualität im Alten Ägypten und im Podcast

Nianchchnum und Chnumhotep tauchen immer wieder auf, wenn es um Homosexualität im Alten Ägypten geht – aber waren sie wirklich ein schwules Paar?

Pyramiden, Pharaonen, phantastische Goldschätze, dazu Mumien und Mystik: das ist das Alte Ägypten, wie man es aus den Medien kennt. Nur: wie passt Homosexualität da mit rein? Gab es einen schwulen Pharao Echnaton, der seine bildhübsche Frau Nofretete für einen jungen Kerl verstoßen hat? Waren die beiden Damen Idet und Ruiu ein lesbisches Paar? Und was will uns eigentlich der Papyrus Kahun VI.12 sagen, wenn es dort heißt: Und dann sprach die Majestät des Seth zur Majestät des Horus: „Oh, wie schön dein Hintern ist!“?

Das alles wollen wir in dieser Ausgabe der GayHistory einmal ganz genau wissen. Begleitet uns auf unserer Reise ins alte Ägypten, bei der sich so manches als wahr, anderes jedoch als Wunschdenken entpuppen wird und an deren Ende ein etwas anderes Bild vom Alten Ägypten stehen wird, als man es für gewöhnlich in Romanen, Hörspielen und Filmen vorgestellt bekommt.

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GayHistory: Homosexualität im Alten Ägypten?

Nianchchnum und Chnumhotep tauchen immer wieder auf, wenn es um Homosexualität im Alten Ägypten geht – aber waren sie wirklich ein schwules Paar?

Pyramiden, Pharaonen, phantastische Goldschätze, dazu Mumien und Mystik: das ist das Alte Ägypten, wie man es aus den Medien kennt. Nur: wie passt Homosexualität da mit rein? Gab es einen schwulen Pharao Echnaton, der seine bildhübsche Frau Nofretete für einen jungen Kerl verstoßen hat? Waren die beiden Damen Idet und Ruiu ein lesbisches Paar? Und was will uns eigentlich der Papyrus Kahun VI.12 sagen, wenn es dort heißt: Und dann sprach die Majestät des Seth zur Majestät des Horus: „Oh, wie schön dein Hintern ist!“?

Das alles wollen wir in unserer heutigen Ausgabe der GayHistory einmal ganz genau wissen. Begleitet uns auf unserer Reise ins alte Ägypten, bei der sich so manches als wahr, anderes jedoch als Wunschdenken entpuppen wird und an deren Ende ein etwas anderes Bild vom Alten Ägypten stehen wird, als man es für gewöhnlich in Romanen, Hörspielen und Filmen vorgestellt bekommt.

Im Studio: Andy und Roland

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„Homosexualität“ – Ein fremdes Wesen im Podcast

Männer, die Männer, und Frauen, die Frauen begehren – für Manche widernatürlich, eine Krankheit, eine Sünde oder sogar ein Verbrechen, eine regelrechte Bedrohung für die Gesellschaft. Für andere wiederum etwas ganz natürliches, normales und selbstverständliches, ja sogar etwas willkommenes. Aber was ist „Homosexualität“ denn nun wirklich und warum lässt sich damit so gut polarisieren?

In unserer heutigen Ausgabe versuchen wir uns dieser Frage einmal aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln heraus anzunähern. Über viele dieser Aspekte haben wir schon in vergangenen Sendungen, oft mit sachkundigen Gästen, diskutiert. Auf Altes und Neues greifen wir also heute für eine umfassende Synthese zurück, die zeigen wird: bei den Debatten um Homosexualität geht es oft eigentlich um etwas ganz anderes…

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Zum kompletten Interview mit Andreas Ismail Mohr…

Zum kompletten Interview mit Erwin In Het Panhuis…

Zum kompletten Interview mit Georg Uecker…

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Allgemein Sendungen

„Homosexualität“ – Ein fremdes Wesen?

Männer, die Männer, und Frauen, die Frauen begehren – für Manche widernatürlich, eine Krankheit, eine Sünde oder sogar ein Verbrechen, eine regelrechte Bedrohung für die Gesellschaft. Für andere wiederum etwas ganz natürliches, normales und selbstverständliches, ja sogar etwas willkommenes. Aber was ist „Homosexualität“ denn nun wirklich und warum lässt sich damit so gut polarisieren?

In unserer heutigen Ausgabe versuchen wir uns dieser Frage einmal aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln heraus anzunähern – sei es Biologie, Psychologie, Geschichte, Gesellschaft, Religion oder Politik. Über viele dieser Aspekte haben wir schon in vergangenen Sendungen, oft mit sachkundigen Gästen, diskutiert. Auf Altes und Neues greifen wir also heute für eine umfassende Synthese zurück, die zeigen wird: bei den Debatten um Homosexualität geht es oft eigentlich um etwas ganz anderes…

Im Studio: Andy

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LSBTTIQ im deutschen Kaiserreich und im Podcast

Vor genau 150 Jahren plante Otto von Bismarck längst die Schaffung des deutschen Kaiserreiches, das ein Jahr später Realität wurde. In den folgenden Jahrzehnten änderte sich das Leben der Menschen im neu geschaffenen Deutschland stark. Wissenschaftlicher Fortschritt, Technik, Industrie, Urbanisierung, Patriotismus, Nationalismus, Militarismus, und Kolonialismus sind dafür nur einige Schlagworte.

Aber wie sah es in dieser Gesellschaft eigentlich mit LSBTTIQ aus? Wie lebten LSBTTIQ? Was wussten die Menschen damals davon? Und was wissen wir heute eigentlich darüber? Themenschwerpunkt bildet die Homosexualität.

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Podcast Sendungen Tu was!

Tu was! – Folge 7: Schwuler Historiker

Oder: Nur wer die Geschichte kennt, kann die Gegenwart verstehen.

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“Those who cannot remember the past are condemned to repeat it” (“Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“), das wusste schon George Santayana (1863-1952).

Im Deutschen sind uns Sprüche wie „Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“ von Wilhelm von Humboldt und der schon im Titel benannte Spruch landläufig bekannt.

Doch was steckt dahinter? Und was können speziell Homosexuelle daraus für sich und ihre Zukunft mitnehmen?

Gemeinsam mit unserem Gast Bill, schwuler Regional-Historiker mit interessanter Vita und viel Lebenserfahrung, redeten wir in der Sendung vom vergangenen Donnerstag über seine hoch engagierte und ehrenamtliche Arbeit zur Forschung der Homosexuellenverfolgung in Südbaden unter dem § 175 Strafgesetzbuch vom deutschen Kaiserreich über das dritte Reich bis zur Abschaffung des Paragraphen im vereinten Deutschland im Jahr 1994.

Eines ist jetzt schon sicher:  Wer diese Sendung hört, hat Zukunft!

Im Studio waren: Sebastian, Hartmut, Basti