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Deutsche Erstaufführung: „A Stormy Night“ – David Moragas bei der 38. Schwulen Filmwoche

Hartmut mit David Moragas

Bei der 38. Schwulen Filmwoche Freiburg hatte der Spielfilm „A Stormy Night“ seine deutsche Erstaufführung. Regisseur, Hauptdarsteller, Drehbuch und Produzent DAVID MORAGAS ließ es sich nicht nehmen, seinen Film persönlich in Freiburger Kino Kandelhof vorstellen.
Genís vom Team der Schwulen Filmwoche leitete nach der Vorstellung das Publikumsgespräch, nach der Vorstellung hatte Hartmut die Gelegenheit, den Künstler ebenfalls noch ein paar Fragen zu stellen.

Worum geht es in dem Film? Marcos, ein junger Filmemacher aus Barcelona, landet in New York und erfährt, dass sein Anschlussflug nach San Francisco wegen eines aufziehenden Sturmes abgesagt ist. Er findet eine Übernachtungsmöglichkeit in der Wohnung des ebenfalls schwulen Internet-Nerds Alan.

Genís von der Schwulen Filmwoche mit David Moragas

Doch die beiden haben auf den ersten Blick nicht viele Gemeinsamkeiten und müssen den Abend und die Nacht gemeinsam in einer Wohnung verbringen. Schnell zeigen sich ihre unterschiedlichen Temperamente und die grundverschiedenen Ansichten über Liebe, Partnerschaft und Glück. Da ist aber auch eine Anziehung zwischen den beiden, und gleichzeitig wird klar, dass es Bereiche in ihren
Leben gibt, über die sie lieber schweigen.

Werden Marcos und Alan in dieser Sturmnacht ihre Masken fallen lassen und sich dem anderen öffnen? Wird das erotische Begehren eine Erfüllung finden und wie werden sie am nächsten Morgen auseinander gehen?

A STORMY NIGHT ist der erste Langspielfilm von David Moragas. Ihm ist ein hervorragendes Debüt gelungen, das Tiefgang mit leiser Ironie und Humor verbindet – ein Film mit schlagfertigen Dialogen und liebenswerten, komplexen Charakteren, überzeugend verkörpert von den beiden Hauptdarstellern, einer von ihnen Moragas selbst.

Beides – Publikumsgespräch wie auch das Interview mit der Schwulen Welle – gibt es nun als Podcast.

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Religion und LSBTTIQ – Teil 3 – im Podcast

Gegenteil von Christentum? Uralte Naturreligion? Anthropozentrische Philosophie? Egoisten-Vereine? Oder bluttrinkende Jugendliche, die Metal auf Friedhöfen hören?

Warum Pan Satan in dieser Karikatur für seinen Sohn hält – das erfahrt ihr in dieser Ausgabe!

Satanismus ist mit vielen Vorstellungen verbunden. Die meisten davon wenig positiv. Viele davon reine Phantasie. Aber wo endet das Hollywood-Klischee, wo beginnt die Wirklichkeit? Was ist Satanismus überhaupt? Gibt es das tatsächlich als Religion? Und wie stehen Leute, die sich Satanisten nennen und entsprechende Gruppen überhaupt zu LSBTTIQ?

Diesen Fragen versuchen wir uns in dieser Ausgabe anzunähern. Wir schauen, warum der altgriechische Gott Pan das heutige Bild von Satan als seinen Sohn betrachten könnte, woher eigentlich Begriffe wie Satan, Teufel, Belzebub und so weiter kommen, was sie eigentlich bedeuten und versuchen nachzuzeichnen, wie sich Ideen entwickelt, Klischees gewandelt und Haltungen verändert haben. Und auf unserer Reise vom antiken „satanas“ bis zur modernen „Church von Satan“ begegnen wir einigen Überraschungen…

Vor den Mikrophonen: Andy und Philip

Weitere Infos zur Sendung…

Zum Podcast von Religion und LSBTTIQ – Teil 1.

Zum Podcast von Religion und LSBTTIQ – Teil 2.

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38. Schwule Filmwoche Freiburg – Publikumspreis an „Welcome To Chechnya“

Es war ein hartes Rennen, aber am Ende lagen mal wieder die Fokus vorne. Auf den ersten drei Plätzen des Rennens um den (nicht-dotierten) Publikumspreis der 38. Schwulen Filmwoche Freiburg kamen:

1. – Doku: WELCOME TO CHECHNYA (1,22)
2. – Doku: TUNTEN ZWECKLOS (1,25)
3. – Doku: P.S. BURN THIS LETTER PLEASE (1,26)

Zwar gibt es für den ersten Platz kein Preisgeld, tatsächlich aber wurde der Publikumspreis des Freiburger Festivals in der Vergangenheit von vielen Filmemacher*innen und Produzent*innen gerne als Referenz aufgeführt.

Von den Spielfilmen gewann der stimmungsvolle irische Coming-of-Age-Film DATING AMBER, dicht gefolgt von dem liebevollen Werk JUMP, DARLING, der sich großer Beliebtheit erfreute.

Die Schwule Filmwoche fand 2022 nach zwei Pandemie-Jahren erstmals wieder „ganz normal“ statt und erfreute sich großer Beliebtheit. Auch mehrere Filmschaffende und Schauspieler haben es sich nicht nehmen lassen, den Weg nach Freiburg zu suchen, um ihr Werk persönlich vorzustellen.
Aus Barcelona reiste der Regisseur, Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent DAVID MORAGAS an, um der Deutschen Erstaufführung von A STORMY NIGHT beizuwohnen und vom Dreh zu berichten. Ganz „nebenbei“ stellte er auch – ebenfalls als Deutsche Erstaufführung – seinen Kurzfilm TOMORROW THEN vor.

Bekannt u.a. aus der schwulen ARD-Serie ALL YOU NEED ist ARASH MARANDI, der aber in Freiburg den Film FIREFLIES / LUCIÉRNAGAS präsentierte und dafür extra für nur wenige Stunden aus Berlin anreiste.

Am Sonntag hatte auch die Doku TUNTEN ZWECKLOS – EIN DOKUMENT SCHWULER GESCHICHTE, SOLIDARITÄT UND SELBSTBEWUSSTSEINS viel Aufmerksamkeit, denn nicht nur die Filmemacher*innen JUTTA RIEDEL und MIREK BALONIS kamen aus Köln zum Freiburger Festival, sondern auch mehrere leibhaftige Bollenmädels aus Hamburg, die in der Schwarzwaldmetropole natürlich auch auf die Freiburger Dragqueen BETTY BBQ stießen. Am Sonntag morgen präsentieren sie fit und begeisternd im Trachten-Outfit von ihrer Geschichte, die Filmemacher*innen erläuterten die aufwendige Produktion des sehenswerten Werkes, den man unbedingt gesehen haben muss.

DANNY von der Band REDENSART war bereits am ersten Tag mit dabei, da das Video zum Song INMITTEN DER KULISSEN als Vorfilm zu SUBLIME gezeigt wurde.

Am 16. Juni 2022 gibt es übrigens bei der Schwulen Welle einen Nachbericht inkl. Interviews mit DAVID MORAGAS und ARASH MARANDI.

Hier nun aber die Wahl des Freiburger Publikums im Überblick:

38. Schwule Filmwoche Freiburg 2022
Offizielles Endergebnis der Publikumsabstimmung:
1. – Doku: WELCOME TO CHECHNYA (1,22)
2. – Doku: TUNTEN ZWECKLOS (1,25)
3. – Doku: P.S. BURN THIS LETTER PLEASE (1,26)
4. – DATING AMBER (1,39)
5. – JUMP, DARLING (1,41)
6. – RURANGI (1,42)
7. – BREAKING FAST (1,44)
8. – POTATO DREAMS OF AMERICA (1,45)
9. – A STORMY NIGHT (Deutsche Erstaufführung) (1,48)
10. – SONG LANG (1,63)
11. – GROSSE FREIHEIT (1,67)
12. – MASCARPONE (1,69)
13. – DESERTO PARTICULAR / MY PRIVATE DESERT (Deutsche Erstaufführung) (1,84)
14. – SIBIRIA AND HIM (1,93)
15. – LUCIERNAGAS / FIREFLIES (2,02)
16. – MONEYBOYS (2,07)
17. – THE OBITUARY OF TUNDE JOHNSON (Deutsche Erstaufführung) (2,09)
18. – DER SCHWIMMER (2,14)
19. – LA HERIDAS DEL VIENTO / WOUNDED BY THE WIND (2,29)
20. – WÜRZIG – DAS KURZFILMPROGRAMM (2,32)
21. – SPIRAL (2,36)
22. – SUBLIME (2,4)
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Interview mit dem Regisseur Mirek Balonis („Tunten zwecklos“) 2022

Vom 18. bis 25. Mai 2022 findet ja in Freiburg wieder das älteste noch existierende schwule Filmfestival Deutschlands statt, die 38. Schwule Filmwoche Freiburg.
Und ein Highlight wird eine Doku sein, über die wir schon mehrfach hier bei der Schwulen Welle gesprochen haben. Sie heißt “Tunten zwecklos” und trägt den Untertitel “ein Dokument schwuler Geschichte, Solidarität und Selbstbewusstseins”.
Erzählt wird die Geschichte der Hamburger Bollenmädels, die am Sonntag, den 22. Mai 2022 auch leibhaftig im Freiburger Kino Kandelhof anwesend sein werden. Die Hamburger Bollenmädels kommen praktisch in die Region, die ansonsten für Bollenhüte bekannt ist.

Wir sprachen am 28. April 2022 darüber mit Mirek Balonis, der zusammen mit Jutta Riedel den Film gedreht hat.

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Interview mit Martin Mayer über die 38. Schwule Filmwoche Freiburg

Vom 18. bis 25. Mai 2022 findet die bereits 38. Schwule Filmwoche im Freiburger Kino Kandelhof statt. Das älteste noch existierende schwule Filmfestival Deutschlands präsentiert ein umfangreiches Programm mit Spiel- und Kurzfilmen, aber auch Dokus.
Hartmut sprach vorab mit Martin Mayer vom Team der Filmwoche über das Festival.

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Luke & Ferhat zum ersten Mal

Luke und Ferhat
Luke und Ferhat

Neu im Internet und zum ersten Mal bei uns in der Mai-Ausgabe 2022 der Sendereihe „Oh Happy Gay“ waren Luke & Ferhat. Zwei junge Männer, die ihre Liebe zueinander öffentlich gemacht haben. Die Geschichte ihres Kennenlernens ist sehr spannend und interessant. Darüber möchten wir miteinander sprechen. Und wir wollen über ihre Beweggründe, ihre Geschichte in kurzen Videos im Internet zu erzählen plaudern. Mehr über die beiden sympathischen Jungs findet Ihr hier: Instagram, TikTok.

Die gesamte Sendung inklusive Sams Musik ist bis zum 20.05.2022 in der Mediathek bei RDL nachhörbar.

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Sam Vance-Law exklusiv

In der Mai-Ausgabe 2022 der Sendereihe „Oh Happy Gay“ freuten wir uns zum zweiten Mal auf den kanadischen Singer/Songwriter aus Berlin: Sam Vance-Law. Der sympathische junge Mann war bereits vor ca. 1 Jahr bei uns in der Sendung und erzählte damals von seinem Ausflug in die „Neue Deutsche Welle“. Inzwischen singt er wieder auf Englisch – obwohl er perfekt Deutsch spricht. Ein nagelneues Album („Goodbye“) erschien vor wenigen Tagen im Mai 2022. Im exklusiven Interview erzählte uns Sam

Die gesamte Sendung inklusive Sams Musik ist bis zum 20.05.2022 in der Mediathek bei RDL nachhörbar.

Sams FacebookSams InstagramSams WebsiteSams TikTok.

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Interview mit Bela Klentze / Stairway To Violet

Im April 2022 freuten wir uns darüber, einen Künstler erneut in unserer Sendung begrüßen zu dürfen, den wir vor vielen Jahren schon einmal bei der Schwulen Welle zu Gast hatten. Damals war er gerade aus der RTL-Serie “Unter uns” ausgestiegen und hatte eine Rolle bei “Alles was zählt” begonnen.
Gemeint ist Bela Klentze, der schon von Kindesbeinen an in unzähligen Rollen zu sehen war. Er genoss seine Schauspielausbildung an der Internationalen Schule für Schauspiel und Acting in München, spielte mit etwa 13 Jahren in dem später oscar-prämierten Spielfilm “Nirgendwo in Afrika” von Caroline Link mit und wurde mit 16 Jahren das (!) Gesicht des Deutschen Disney-Channels. Seine Fans kennen ihn auch u.a. aus den Serien “Wege zum Glück” oder auch “Sturm der Liebe”, aber ebenso aus “The Lost Picture” oder dem Kino-Film “Projekt Adler”.

Stairway to Violet: Béla Klentze – Foto (c) Andreas Pape

Aber diese Aufzählung wird seinem Schaffen nicht gerecht, drehte er über die Jahre sehr viel mehr, moderierte “The Dome”, wirkte bei “Let’s Dance” mit und nun – ganz aktuell – zeigt er noch eine gänzlich andere Seite von sich: er hat eine Band mit dem Namen STAIRWAY TO VIOLET gegründet und erst kürzlich machte er es mit der ersten Veröffentlichung sehr spannend. Denn bevor man erfuhr, wer hinter dem ersten Song TOWARDS THE STARS steckt, kam ein Video-Clip heraus, der zwar stimmungsvoll war, aber nicht verriet, wer denn der Komponist oder gar der Sänger ist.

Nun ist es klar, wer der Mann hinter STAIRWAY TO VIOLET ist: Bela Klentze. Und mit ihm sprachen wir im MAGAZIN vom 21. April 2022.

Hier das Video von dem Song Towards the Stars:
https://www.youtube.com/watch?v=ty_TIAxTTLc

Und das Video zum Konzert:
https://www.youtube.com/watch?v=7Pi3AH_bacA

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Interviews mit Christine Neubauer, Gerda Steiner, Fee Denise Horstmann, Moritz Bäckerling und Stefan Pescheck

Alex und Hartmut besuchten besuchten Anfang April 2022 in der Stadthalle Schopfheim eine Inszenierung der Boulevard-Komödie „Celine“ von Maria Pacôme (eine Produktion der Theatergastspiele Fürth). Und nicht nur das: sie plauderten mit allen Schauspielern und Schauspielerinnen.

Das waren Christine Neubauer, eine der bekanntesten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum (u.a. „Löwengrube“„Die Landärztin“„Ein Bayer auf Rügen“ oder „Das Traumschiff“). Sie erhielt für ihr umfangreiches Schaffen bereits viele Preis, u.a. den Adolf-Grimme-Preis.

Mit dabei war auch Moritz Bäckerling, der in noch jungen Jahren eine beachtliche Biografie vorzuweisen hat. Er wirkte an vielen Formaten mit (u.a. „Let’s Talk. Weil Meinung zählt“„Schatz, nimm Du sie!“„Spotlight“„Immenhof – Das Abenteuer eines Sommers“„Frühling“ und ganz aktuell „GEOlino TV“). In der TV-Serie „Unter uns“ spielte er zwischenzeitlich die Rolle des „Conor Weigels“ und kürzlich brachte er seine aktuelle Single „Zukunftsmusik“ heraus.

Natürlich sprachen sie auch mit Stefan Pescheck, den wir schon öfters bei der Schwulen Welle zu Gast hatten. Unser Gespräch vom 10. März 2022 über seine aktuellen (Theater-)Projekte ist als Podcast nachhörbar.

Ebenfalls plauderten Alex und Hartmut mit Fee Denise Horstmann, auch sie sieht man häufig u.a. im TV („Rosenheim Cops“„Familie Dr. Kleist“„SOKO München“ u.a.) und am Theater.

Und – last but not least – hatten wir die Freude, mit Gerda Steiner zu plaudern. Ihr Vater ist der legendäre Peter Steiner, dessen „Peter Steiners Theaterstadl“ sie nicht nur seit 1985 leitet, sondern den sie bis heute (inzwischen „Steiners Theater – die bayerische Komödie) erfolgreich fortführt. Auch sonst ist sie im volkstümlichen Bereich Kult (u.a. „Heimatmelodie“) und hat Fans bei Jung und Alt. Sie übernahm bei „Celine“ kurzfristig eine Rolle.

Hier nun der Podcast zum Interview.

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Aktuell in der Badischen Zeitung und im Südkurier

Unser Redaktionsmitglied Roland hatte die Ehre eines Interviews mit der Badischen Zeitung:

Interview mit Roland in der Badischen Zeitung vom 21.04.2022

Außerdem erschien das Interview mit Roland auch im Südkurier…

Redakteur Roland im Südkurier
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Sven Bensmann von Hi! Spencer- frisch geoutet – im exklusiven Interview

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hispencer_story_band

„Irgendwann vor Jahren hatt‘ ich mich verloren (…) Heute bin ich mir so nah wie ich vorher nie war.“ Diese Zeilen stammen aus der neuen Single „So schön allein” und singen Sven Bensmann und Hi! Spencer nicht nur aus der Seele – sie sind auch die Essenz ihrer neuen EP memori, die im April 2022 Farbe ins Plattenregal brachte. Denn neben starkem Indie-Pop-Rock-Punk, bildgewaltigen Texten und dem typischen Hauch Melancholie ist die neue Platte vor allem eines: bunt!

Hi! Spencer Leadsänger Sven Bensmann stand uns Rede und Antwort zu allen Fragen über sein Coming Out, seine Band und seine Musik.

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Noch bis zum Mittag des 22.04.2022 ist die gesamte Sendung inkl. des Interviews und aller Musik nachhörbar in der Mediathek bei RDL.

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BOAH ROBIN! Exklusivinterview jetzt im Podcast

BOAH-ROBIN_by-Patrick-Walter
BOAH ROBIN by Patrick Walter

Der queere Musiker BOAH ROBIN! veröffentlicht mit Dark Red eine energetisch-clubbige, aber zugleich auch tiefgründige Pop-Hymne. Die catchy Single ist ein englischsprachiger Rework seines Songs ‚Blutrot‘. Wir sprachen mit dem sympathischen Newcomer über seine Musik und queere Künstler allgemein.

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Noch bis zum Mittag des 22.04.2022 ist die gesamte Sendung inkl. des Interviews und aller Musik nachhörbar in der Mediathek bei RDL.

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Kann Kirche queer? Und soll das so mit Sonderrechten? – im Podcast


Die katholische Kirche bleibt ein medialer Dauergast, auch in Zeiten von Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg. Vor zwölf Jahren begann die Berichterstattung über den Missbrauchsskandal, über den auch wir schon ausführlich gesprochen haben und der bedauerlicherweise noch immer Aktualität besitzt, der aber auch viele Fragen aufgeworfen und befeuert hat, die weit über ihn hinausreichen. Fragen, nach dem katholischen Menschenbild als solches, inklusive Sexualmoral. Das Verbot der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare vom letzten Jahr, über das wir damals mit Pfarrer Herbert Rochlitz gesprochen haben, fällt in diesen größeren Kontext. Die Aktion #OutInChurch, bei der sich dieses Jahr auf einen Schlag 125 queere Personen, die im Dienste der Kirche stehen oder standen, zu erkennen gegeben haben ebenfalls.

Was mit einem Skandal begann ist inzwischen, wenigstens in Deutschland, an einen Punkt gelangt, an dem es um nichts weniger als die Frage nach der Zukunft dieser Kirche geht, von innen, wie von außen. Wie möchte sich Kirche künftig selbst positionieren? Und welche gesamtgesellschaftliche Rolle kann sie in einer Bevölkerung einnehmen, in der auf absehbare Zeit mutmaßlich Konfessionslose die Mehrheit stellen?

Jens Ehebrecht-Zumsande, der Initiator von #OutInChurch.

Wir haben für euch den aktuellen Stand seit unserer letzten Sendung zum Thema 2019 zusammengefasst und uns ausführlich über die aktuelle Situation, den synodalen Weg, die Aktion „#OutInChurch – Für eine Kirche ohne Angst“ und deren Ziele mit deren Initiator Jens Ehebrecht-Zumsande unterhalten, sowie die Frage nach den kirchlichen Sonderrechten in Deutschland thematisiert und gleichsam problematisiert.

Mehr zum Thema: Interview mit Sebastian Kienast vom Erzbistum Freiburg.

Weitere Infos zu Sendung.

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Cassy Carrington und Franca Morgano im Magazin (10. März 2022)

Cassy Carrington und Franca Morgano Bin Kummer gewohnt Cover
Cassy Carrington und Franca Morgano Bin Kummer gewohnt Cover

Dieter steuerte dem Magazin vom 10. März 2022 ein exklusives Interview bei mit Cassy Carrington und Franca Morgano bei. Sie sprachen über das Duett der Kölner DragQueen und Sängerin mit der Stimme von Das Omen III. „Kummer gewohnt“.

Mehr zu Cassy Carrington:
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Cassys erstes Interview mit der Schwulen Welle

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Exklusiv-Interview mit Marc Weinmann („Luis“ bei GZSZ)

Marc Weinmann spielt „Luis Ahrens“
(c) TVNOW-Rolf-Baumgartner

Seit dem 27. September 2021 weht ein frischer Wund in der Erfolgsserie “Gute Zeiten, schlechte Zeiten”: er heißt Marc Weinmann, der die Rolle von “Luis Ahrens” übernahm. Und seit er dabei ist, ist er auch in vielen spannenden Geschichten und Situationen zu erleben. Da ist seine Serien-Freundin “Miriam”, die er mit in den Kiez gebracht hat. Und da ist sein – mittlerweile – bester Freund “Moritz”, gespielt von Lennart „Lenny“ Borchert, der ja vor gut einem Jahr auch hier bei uns in der Sendung zu Gast war.
Die Freundschaft zwischen Moritz und Luis begann denkbar ungünstig, da Moritz ihn praktisch zur Begrüßung  – wenn auch versehentlich – niederschlug.
Dennoch entstand daraus eine enge Freundschaft – und Moritz hat sich sehr bald und heimlich inzwischen auch in Luis verliebt. Luis aber ist in einer leidenschaften und glücklichen Beziehung mit Miriam. Dennoch veränderte ein Kuss zwischen den Jungs zuletzt auch bei Luis so manches. Miriam und Luis trennten sich und das Gefühls-Chaos ist perfekt!
Die Geschichte bleibt brisant und wir sind darauf gespannt, wie sie weiter geht.

Marc Weinmann gab uns ein ausführliches Interview, das nun auch als Podcast vorliegt.

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Der Schauspieler Stefan Pescheck zu Gast im Magazin (10. März 2022)

Hartmut und Stefan beim „Unter uns“-Fantreffen Bild: Schwule Welle

Am 10. März 2022 freuten wir uns darüber, wieder einmal einen lieben Freund unserer kleinen Familien-Show begrüßen zu dürfen. Kennengelernt haben wir ihn aufgrund seiner Rolle des “Patricks” in der schwulen Komödie “Patrick 1,5”, mit dem er seit vielen Jahren schon mit den Theatergastspielen Fürth durch den deutschsprachigen Raum tourt.
Derzeit ist er wieder sehr umtriebig, u.a. spielt er mit seinem Partner in der Komödie “Oscar” und außerdem tourt er an der Seite vieler namhafter Kolleg*innen mit der Komödie “Celine” auch im deutschen Südwesten: am Dienstag, den 5. April beispielsweise gastiert er in Schopfheim.
Dies und mehr wollten wir mit ihm besprechen – und es wurde ein sehr launiges Gespräch.

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Conrad Breyer von Munich Kyiv Queer über die Lage von LGBTI* in der Ukraine

Der 24. Februar war der traurige Beginn des russischen Angriffskrieges, der – wir wissen es – in Russland nicht als Krieg bezeichnet werden darf.
Täglich können wir über diverse Medien unfassbare Meldungen hören. Russische Truppen erobern immer größere Teile der Ukraine, auch die Zivilgesellschaft ist Ziel. Viele vor allem Frauen und Kinder flüchten vorwiegend in benachbarte westliche Staaten wie Polen, Ungarn oder Rumänien. Andere harren vor Ort aus, Männern zwischen 18 und 60 Jahren ist die Ausreise ohnehin untersagt. Zivile Menschen greifen verzweifelt zu den Waffen, um ihr Land zu verteidigen.
Eine Gruppe, die derzeit besonders gefährdet sind, sind Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*, inter* und queere Menschen. Über sie wollen wir in unserer Sendung besonders sprechen, kommen Sie in der allgemeinen Kriegskatastrophe als vermeintliche “Randgruppe” schließlich deutlich zu kurz.
Weshalb ist die Sorge um sie besonders groß und wie kann man helfen?
Um das zu erfahren, sprachen wir mit Conrad Breyer. Er ist Sprecher von Munich Kyiv Queer. Die Kontaktgruppe versteht sich als Schnittstelle zwischen der Münchner sowie der Szene in Kyjiw und anderer ukrainischer Städte.
Es wurde ein sehr bewegendes Gespräch.

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Am Sonntag, den 20.3.2022 ist „unser“ Dieter zu Gast beim berühmten Podcast „Hinternhof“

Hinternhof Logo
Hinternhof Logo

Es geht auch einmal andersrum… Der Schwule Welle Moderator und Interviewer Dieter wird selbst zum Interviewten, zum „Passiven“ im Gespräch mit den beiden schnieken jungen Männern vom berühmten Hinternhof Podcast.

Wie er sich gayschlagen hat, das erfahrt Ihr am Sonntag, denn 20.3.2022 zum Beispiel hier:

https://www.hinternhof.com/podcast/episode/e7432017/hinternview-schwulsein-im-wandel-mit-dieter

oder bei:

Spotify, Apple Music, Amazon Music und vielen mehr

 

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Queere Berlinale News 22

Unser Mann in Berlin ist seit vielen Jahren Hagen, der unserem Ehrenredakteur Götz von den Highlights und Besonderheiten der diesjährigen Berlinale berichtete.

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Interview mit Sebastian Kienast vom Erzbistum Freiburg

Seit einiger Zeit scheint sich in der katholische Kirche in Deutschland beim Thema “Homosexualität und Kirche” etwas zu bewegen. Nach dem Segnungsverbot des Vatikans im März 2021 formte sich vor allem in den deutschen Diözesen Widerstand. Unter #liebegewinnt wurde an vielen Kirchen die Regenbogenflagge gehisst und es fanden Segensfeiern auch für gleichgeschlechtliche Paare statt. Und im Januar erregte die Kampagne “Out in Church – Für eine Kirche ohne Angst” großes Aufsehen. 125 queere Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich für die katholische Kirche arbeiten und gläubig sind, outeten sich u.a. in einer Dokumentation, die noch immer in der Mediathek der ARD zu sehen ist.
Der Aachener Bischof Helmut Dieser sagte darin in einem Interview, er habe in den vergangenen Jahren “viel dazugelernt”. Nachdem auch er früher Vorbehalte gegenüber LGBT gehabt habe, haben ihn seitdem viele Gespräche mit Betroffenen “sehr gerührt” und er habe sich “intensiv mit der Frage auseinandergesetzt”, wie die Kirche mit queeren Menschen umgehen solle.
“Wir sagen zwar, dass niemand diskriminiert werden darf. Dennoch fühlen sich viele ausgeschlossen. Das müssen wir überwinden. Ansonsten bricht der Dialog schnell ab und das darf nicht sein. Gerade wir als Kirche müssen doch ständig im Austausch mit der Welt sein.”
Mit einem ähnlichen Anspruch gibt es im Erzbistum Freiburg auch ein Pastoral mit homosexuellen Frauen und Männern.
Auf der dazugehörigen Website springt sofort der folgende Leitsatz in’s Auge:
“Die Liebe Gottes gilt allen Menschen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Hautfarbe oder sexueller Orientierung”.
Ansprechpartner ist Sebastian Kienast, Referent für Männerpastoral und Pastoral mit homosexuellen Frauen und Männern, außerdem ist er Referent für Junge Erwachsene.

Mit ihm sprachen wir in unserer Sendung am 3. Februar 2022.