Rosa von Praunheim im Podcast


DVD Cover "Praunheim Memoires"

DVD Cover „Praunheim Memoires“

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Praunheim Memoires – Rosa von Praunheim © missingFILMs

Rosa von Praunheim drehte seit den 60er Jahren weit über 140 Filme gedreht hat. Sein 1971 gedrehter Film „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ wird als Mit-Auslöser der moderne Schwulenbewegung im deutschsprachigen Raum gewertet. Er drehte unzählige Kurz- und Langfilme, die sich neben der queeren Welt auch der AIDS-Prävention widmeten, aber auch berühmten Persönlichkeiten wie Evelyn Künneke, Lotti Huber, Divine, Jackie Curtis und Andy Warhol. Seine Werke sind international angesehen, das New Yorker Museum of Modern Art zeigte ebenso seine Filme wie die Tate Gallery of Modern Art in London. Zu den vielen Preisen, die ihm verliehen wurden, gehörte mehrfach der Teddy Award (Aids-Trilologie 1990 / Special Teddy Award 2014), der Grimme Preis (Die Jungs vom Bahnhof Zoo, 2012) und 2015 auch das Bundesverdienstkreuz.
Nun ist sein Dokumentarfilm „Praunheim Memoires“ aus dem Jahre 2014 auf DVD erschienen, zusammen übrigens mit zwei weiteren Filmen, einmal ein Interview mit dem Dichter Mario Wirz und ein Portrait der Stuttgarter LGBT- und AIDS-Aktivistin und Clubbesitzerin Laura  Halding-Hoppenheit.
Wir sprachen mit Rosa von Praunheim über diese drei Filme.

 

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