Thema „Homo­sexualität“ im Lehrplan?


Das Thema „Homosexualität“ soll in den Augen mancher Mitbürger nicht auf dem Lehrplan der Schulen stehen? Keine Aufklärung in diese Richtung?
Mit Erschrecken und Unverständnis muss man die Befürchtung mancher Menschen zur Kenntnis nehmen, die glauben, man könne zur Homosexualität erzogen werden. Offenbar sei es „in“ und „angesagt“, schwul zu sein?
Ganz klar: offenbar nimmt jede lesbische Frau und jeder schwule Mann freucig und gerne den jahrelangen Kampf in Kauf, den sie/er zu durchleben hat! Und das auch noch in aller Regel völlig alleine und für sich! Wieviel Kraft kostet es, sein „inneres Coming Out“ zu haben? Wieviele Zweifel, Hoffnungen und wieviel Frust muss man überstehen? Und dann die Angst, durch das Coming Out bei Familie und Freunden alles zu verlieren, was man sich über die Jahre aufgebaut hat. Wie werden die Menschen, die einen begleiten, die man mag und liebt, reagieren?
Und dann ist da noch das eigene „Ego“, das man überwinden muss, da man eben „anders“ ist.
Schließlich muss man sich auch noch in der neuen „lesbischen oder schwulen Welt“ einordnen, denn wie schnell erkennt man, daß man mit anderen Lesben oder Schwulen nur eine einzige Sache gemeinsam hat? Plötzlich steht man schon wieder am Anfang und muss sich neu orientieren.

Klar: all‘ das macht man natürlich gerne, weil es „in“ und „angesagt“ ist. Man wählt bewußt den „schwereren Weg“, weil man in der Schule davon gehört hat?

Es ist erstaunlich, wie sich manche Menschen den Weg eines Coming Outs vorstellen und zu verhindern suchen, daß junge Menschen zumindest ansatzweise in der Schule erfahren, welche Lebensformen es nun mal gibt und die man sich eben nicht aussuchen kann.
Die Welt könnte ein Stückchen einfacher sein, wenn sie nicht so manche „Übereifrige“ erschweren würde.

Kommentar von Hartmut

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Ergänzung von Dieter:

Die Gegenpetition kann hier (auch anonym) hier unterzeichnet werden:

https://www.openpetition.de/petition/online/gegenpetition-zu-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

Jede „Unterschrift“ zählt. Erhebe Deine Stimme gegen Homophobie und Ignoranz. Homosexuelle Orientierung ist KEINE freie Willensentscheidung. Homophobie allerdings schon.